Alles was brechen kann, bricht weiter… und zu Ende.

Die leidige Fortsetzung von ‚Alles was brechen kann, bricht…‘

… Bettis Schnalle einer Packtasche bricht in Uzbekistan. Die Schnalle hält glücklicherweise trotzdem gerade noch zusammen.

… Claudis Hinterfelge bricht in Tajikistan. Die lange Geschichte kennt ihr schon. 1000 traurige Autokilometer.

… Claudis verstellbarer Vorbau knackst und wird locker. In Tajikistan. Vielleicht ist ein verstellbarer Vorbau nicht optimal für teilweise unasphaltierte, stark steinige Strassen? Wir vermuten, die Erschütterungen nutzen die Verzahnung ab.

… Bettis Tasche wird mit Benzin geflutet. In Kirgistan. Die Plastikflasche mit dem Ersatzbenzin für unseren Kocher hat ein Loch bekommen. Das Klebeband ist gut durchtränkt – pickt interessanterweise nach dem Trocknen wieder. Die Schuhe waren anscheinend nicht weniger durstig als das Klebeband und haben das Benzin brav aufgesogen.

… Claudis Sandalen lösen sich auf. In Kirgistan. Das Leder vom Fussbett verschwindet stellenweise.

… Bettis Bremsgriff wird verbogen. In jener unruhigen kirgisischen Halbmondnacht mit den drei lästigen Kindern. Der junge Reiter lenkt sein Pferd gegen unser Zelt und das Pferd läuft stattdessen über unsere Räder.

… Bettis Tretlager knackst seit Aktau in Kazachstan. In Chengdu in China bekommt das Pferdchen schliesslich ein neues Gelenk.

… Claudis Matte hat ein chinesisches Loch. In unserer ersten Nacht auf 4500m macht Claudi mal wieder drei Dinge zur gleichen Zeit: Handschuh nähen, Schuhe im Zelt verstauen und Essen vorbereiten. Da ist die Taschenmesserschere eifersüchtig und macht einen Köpfler – in Claudis Matte. Pfffffft, die Luft geht aus. SCHEISSE!!! Drei Flicken später geht noch immer Luft aus, aber zumindest langsam. Seit dieser Nacht heisst es, je nach Kälte des Bodens, ein bis drei Mal pro Nacht Luft nachpumpen..
Ein Monat später – bereits in Laos – dichtet der rettende Kleber von Julius und Micha die Matte wieder ab! Juhu! Kurze Zeit später – in Thailand – beginnt die verflixte Matte eine Blase zu bilden. Seit dem gilt: nur noch leicht aufblasen und hoffen.. zumindest ist der Boden jetzt warm!

… Bettis Schuhbänder sind mittlerweile mehrmals gerissen. Jetzt geht kein flicken und knüpfen mehr. Unsere dünne Repschnur-Wäscheleine muss her!

… Bettis Sandale schimmelt. Die hinterhältige südchinesische Feuchte ist durch ein Loch in die Radtasche hineingekrochen und hat sich an den gut verstauten Sandalen erfreut. War zum Glück nur wenig Schimmel und gut abwischbar.

… Claudis Schuhe schimmeln thailändisch. Wieder einmal zu viel Feuchte in zu lange verschlossener Tasche. Einmal mehr Schimmel-Abwisch-Aktion.

… Bettis Vorderfelge bricht. Wieso auch nicht? Hatten wir ja schon lange nicht mehr! Zum Glück kurz vor Bangkok, also alles halb so schlimm und schnell ersätzt.

… Bettis Hinterfelge bricht. Naja, Abwechslung muss sein, nicht?! Vor den malaysischen Bergen finden wir einen Radmechaniker mit Ersatzmaterial. Ein Glück – alles geht Ruck Zuck!

… Unser Zelt ist undicht. Tropf, tropf auf Fuß und Kopf. Malaysien ist zu feucht für unser betagtes Heim.

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