fröhlich fragen Fragen

Uns häufig gestellte Fragen und ein paar mehr haben wir zu einem ausführlichen Interview zusammengefasst.

Würdet ihr so eine Radreise nochmal machen?
Betti: Auf jeden Fall!
Claudi: Oh ja!! Und kürzere kleinere Radtouren sind auch toll!

Kann ich auch so eine Reise machen? Wie fit muss ich sein?
Ja klar! Yes, you can! Jeder kann eine Radreise machen. Ob jung oder alt, allein oder zu mehrt, als Frau oder Mann…jeder der sich halbwegs gesund fühlt, sich am Rad sicher fortbewegen kann und gerne radfährt kann sich eine Radreise zu trauen. Das Tempo, die Streckenführung, ob sportlich oder auf gemütlich das bestimmt jeder für sich. Radreisen ist kein Wettbewerb, es gibt keine Sieger oder Verlierer. Jeder ist ein Held auf seine eigene Art und Weise.
Wir haben für die Reise im Vorfeld nicht trainiert. Jedoch bewegen wir uns gerne und legen auch in Wien alle Strecken mit dem Rad zurück bzw. gehen ab und zu laufen, wandern, langlaufen…alles was Spass macht. Befindet man sich auf einer Radreise, dann wird man fast automatisch mit jedem Tag fitter und fitter. Und ja, wie bereits erwähnt, Radreisen ist kein Leistungswettberwerb. Du kannst soviele Kilometer radln oder Pausen einlegen wie du möchtest. Es gibt hier keine Vorgaben.

Was war das Schönste an der Reise?
– täglich den ganzen Tag in der Natur sein
– frühmorgendliches Vogelgezwitscher
– abendliches Aufblinzeln der Sterne
– Kamele auf den Strassen
– zu sehen wie Mangos, Lycee, Cashewnuss wachsen und neue Früchte entdecken
– andere Kulturen, andere Menschen, anderes Essen, andere Lebensweisen, Sprachen, Schriftzeichen kennenlernen
– ganz krass andere Landschaften: Osttibet, tadschikische Hochebene, Wüste, Unterwasserwelt
– Islamische Gastfreundschaft

Was war das Unangenehmste?
– Hitze, ständig verschwitzt und dreckig sein
– stinkende Unterhosen, egal wie gut sie gewaschen werden
– Gelsen und Ameisen
– chinesische Sprachbarrieren und chinesische Hupen
– viel zu schnelle LKWs und viel zu knapp an uns vorbei
– Verwesungsgeruch der Tierkadaver am Straßenrand

Welches Land hat euch am besten gefallen?
Alle. Jedes Land ist speziell und auf seine Weise schön.

– Osttibet ist inspirierend. Jeden Tag ein anstrengender hoher Pass mit genialer Aussicht, bunte tibetische Kultur, Berghänge in Herbstfarben.
– In der Türkei sind wir aus dem Staunen über die Gastfreundschaft nicht mehr hinausgekommen. Auch Landschaftlich ein tolles Radreiseland. Gutes Essen, überall Trinkwasserbrunnen, überall Zeltplätze.
– Laos. Die kleinen urtümlichen Dörflein, eingebettet in saftig grünen Jungelwaldhügeln.
– Uzbekistan. Die bezaubernden Altstädte Khiva und Bukhara.
– Die beeindruckenden Berglandschaften von Tadschikistan, Kirgistan, Mazedonien, Serbien und Kazachstan.
– Die Wüste in Kazachstan.

Welches Land war am Härtesten?
Uzbekistan. Wüste, Wüste, Wüste. Staub, Sand, Staub. Dazu fleischige Nudelsuppe und Wassermelonen. Und Durchfall. Die Städte sind beeindruckend und sehr sehenswert! Uzbekistan ist einfach kein Radreiseland. Fast alle Radler, die wir getroffen haben, hatten in Uzbekistan ein Reisetief.

Wie sind euch die Menschen begegnet?
Überall waren die Menschen freundlich. 99.9% der Menschen sind freundlich und hilfsbereit. Ein paar wenige Ausnahmen gibt es halt. In unterschiedlichen Kulturen sind sie auf eine andere Art freundlich. Überall haben wir Hilfe bekommen, wenn wir welche gebraucht haben. Oft sogar ohne dass wir sie gebraucht hätten.

Die Türken sind am direktesten im Zugehen auf Fremde. Sie sind neugierig, wollen dir alles zeigen, helfen und dich einladen. Auf zentralasiatischen Schnellstraßen beschränkt sich die direkte Neugierde oft auf die schnell zugeworfene Frage woher du kommst. In Bergdörfern sind die Begegnungen viel herzlicher.
Menschen, die Zeit haben, sind freundlicher.
Was die Menschen interessiert ist kulturabhängig. In muslimischen Ländern fragen sie woher du kommst und anschliessend, ob du verheiratet bist. In Thailand fragen sie wohin du fährst.

Was hat euch überrascht?
– Eine Gelse in der Wüste. Regentropfen in der Wüste.
– Wie heiss heiss sein kann.
– In der Türkei hat uns jemand, den wir gerade 10 Minuten kannten, plötzlich den Schlüssel für sein Haus in die Hand gedrückt und gesagt wir sollen da schlafen, er kommt morgen in der Früh wieder.
– Die Kombinationsfreude und Farbenpracht der thailändischen Küche. Zb Reis mit Kokusnusseis und gerösteten Erdnüssen.

Was war das schreckeinflössenste Erlebnis?
In den Lauf einer Pistole zu kucken.
Es geschah so.
In Almaty, die von uns als radunfreundlichste gekrönte Stadt, stehen wir in einer ruhigen Seitengasse auf der Fahrbahn. Wir sind zu Fuß unterwegs und studieren gerade den Plan, als ein Auto in die Gasse einbiegt und beginnt zu wenden. Die Gasse ist breit und neben uns ist viel Platz. Der Fahrer bildet sich ein genau dort wenden zu müssen wo wir stehen. Wir deuten ihm, dass neben uns genug Platz ist. Auf russisch flucht er uns einen Wortschwall entgegen, rauscht fast über unsere Zehenspitzen und bleibt neben uns stehen. Das Beifahrerfenster ist offen. Russische Worte. Ein schneller Griff ins Handschuhfach. Eine Pistole zeigt auf uns. Ahh, wenn das so ist.. wir sind schon überredet und weichen einen Schritt zurück. Das Auto rauscht ab. Ein kleiner Schreck bleibt zurück. So also werden Fußgänger hier zu Respekt erzogen.

Was war das anstrengendste?
Die ewig, sich wiederholenden Gespräche. Mindestens zehn mal täglich bekommst du die gleichen Fragen gestellt. Wohin? Woher? Nein, nicht Australien. Alter? Name? Verheiratet?
Das tägliche neu Orientieren. Wo finden wir Essen, Wasser, Schlafplatz? Immer auf der Suche, immer im Kalkulieren. Ständig neue Eindrücke verarbeiten.

Was war eure grösste Angst?
– Ammok zu laufen bei der nächsten Frage woher wir kommen. 😉
– Zu wenig Trinkwasser zu haben.
– Von einem der rasenden Lastler einen unfreiwilligen Schups verpasst zu bekommen.

Seid ihr wilden Tieren begegnet?
Elefanten, Affen, Riesenechsen, ein schwarzer Skorpion, kleinen Schlangen, grossen Spinnen. Die wildesten und lästigsten waren die kleinen Ameisen und Gelsen. Die schmerzhafteste Begegnung war mit einer Art Riesenwespe und hatte tagelange Gesichtsschwellungen zur Folge.

Wo habt ihr euch gewaschen?
In Flüssen, wenn einer da war, was leider nur in feuchten Bergen und auch dort nicht immer möglich ist. Also meistens aus der Flasche. Je nach Wasserangebot des Landes konnten wir verschwenderisch 1.5L Duschen geniessen oder sind mit 150ml in der Wüste ausgekommen. An ein paar Tagen gabs dürrebedingt gar keine Dusche.

Wie viele Kilometer seid ihr pro Tag gefahren?
Ganz unterschiedlich von 15km bis 110km war alles dabei. War stark von Motivation, Umgebung, Gesundheit, Höhenmeter und Strassenzustand abhängig. Alles in allem kommen wir durchschnittlich auf 70km pro Tag.

Tut der Hintern vom langem Radfahren weh? Habt ihr eine Hornhaut am Hintern bekommen?
Also der Hintern hat uns nicht weh getan und wir haben auch keine Hornhaut bekommen. Wir hatten jedoch in feucht heissen Regionen das Problem, dass durch das viele Schwitzen die Haut ständig nass war und sich am Sattel bzw. an der Hose aufgerieben hat. Hose wechseln, ohne Unterhose radln und/oder mit Fettcreme einschmieren verschaffen Abhilfe.

Wie war das Wetter?
Wir hatten Glück und einen überraschend sonnig warmen Frühling erwischt. In Griechenland und der Türkei haben uns teilweise sehr heftige und andauernde Regentage auf die Probe gestellt. Im Landesinneren der Türkei war es im Mai schon extrem warm. Georgien hat sich uns auch etwas von der feuchten Seite gezeigt. Danach kam die trockene, immer sonnige Wüste mit um die 45°C. Auch die Nächte waren extrem heiss. Das Wetter in Zentralasien war durchgehend sonnig. Im September im feuchten Regenwald um Chengdu in China haben uns erstmals wieder ein paar warme Regentropfen erwischt. Anfang Oktober haben wir Osttibet sehr sonnig mit höhenbedingten frostigen Nächten erlebt. Ein paar Regentage in Südchina, bevors ins sonnig heiße Südostasien ging. Erst in Malaysien (April) haben uns wieder Regenschauer begrüßt. Doch trotz Regenschauer bleibt es heiss. Auch die Nächte bringen erst in den frühen Morgenstunden ein klein bisschen erlösende Abkühlung.

Hattet ihr Probleme mit den Rädern?
Die Räder haben die Reise im Grossen und Ganzen gut überstanden. Dank der guten Reifen (Schwalbe Marathon) hatten wir gemeinsam nur 6 Patschen (Platten). Die Reifen begleiten uns nach 15.500km noch immer. Leider fällt die Performance unserer Felgen weniger gut aus. Wir haben in Summe 4 Felgenbrüche zu verzeichnen (3 Betti, 1 Claudi). Ebenso musste Bettis vordere Nabe 2 mal gewechselt werden.

Hattet ihr GPS? Wie habt ihr euch navigiert?
Wir hatten Strassenkarten mit uns, die wir teilweise unterwegs gekauft haben. Die chinesischen Strassenkarten waren dann halt auf chinesisch. Im Zweifelsfall und in den Städten haben wir uns durchgefragt oder unser GPS benutzt. Als GPS verwendeten wir unser Handy auf dem wir eine gratis offline Navi App installiert hatten, welche die Open Steet Map (OSM) benutzt. Hat gut funktioniert und war ausreichend.

Auf welchen Straßen seid ihr gefahren und wie waren sie?
Wir sind auf Forstwegen, Nebenstrassen und Hauptstrassen unterwegs gewesen. Leider gibt die Strassenbezeichnung nur wenig Aufschluss über die Strassenqualität. In manchen Länder waren sogar die Hauptstrassen aus Schotter, Stein und Sand. Eine gute unbefestigte Strasse fanden wir besser als eine schlechte asphaltierte Strasse. Strassen die durch Berge führten haben wir spektakulärer gefunden und je einsamer desto besser. Schnurgerade und ebene Strassen sind zwar langweilig, aber nach einigen Bergetappen eine willkommene Abwechslung und Erholung.

Wie war der Verkehr?
Wir haben überlebt. Nicht immer konnten wir kleine, ruhige Strassen nehmen – es gab keine, sie waren in zu schlechtem Zustand oder mit grossen Umwegen verbunden. Je nach Kultur wird auf Radfahrer aufgepasst und mit viel Abstand überholt oder erwartet, dass Radler auf ein schmerzhaft ohrenbetäubendes Hupen von der Fahrbahn hupfen.

War die Reise körperlich anstrengend?
Ja klar!! Nicht immer, aber immer wieder. Vor allem in Gebieten wo die Nahversorgung sehr schlecht war und wir tagelang weniger gegessen haben als wir Hunger hatten. Oder auch wenn wir leicht krank waren, Durchfall, Magendrücken hatten oder uns einfach nicht gesund fühlten. Für Betti sind die ersten Radreisetage die aller aller anstrengensten. Gedanken wie: „Ich bin zu alt für so etwas!“ oder „Jeden Tag radln wie soll ich das schaffen, wenn mir jetzt schon alles weh tut!“ tauchen auf. Aber spätestens ab dem 5ten Radtag ist alles wie vergessen und sie ist fit wie ein Turnschuh. Claudi leidet wiederum sehr an der Hitze.

Wieviel habt ihr auf eurer Reise ausgegeben?
Im Durchschnitt hat jeder von uns ca. 400€/Monat für Essen, Trinken, Unterkünfte, div. Radreparaturen (Naben, Felgen), Visas und Sonstiges ausgegeben. Die Visas allein haben in Summe ca. 400€/Person ausgemacht.

Wo habt ihr Übernachtet? Kann man überall einen Zeltplatz finden? 
Da wir gerne im freien schlafen, war das Zelt stets unsere erste Wahl. Ab und zu haben wir eine Einladung angenommen, ein paar wenige Warmshowers (Hosts für Radreisende) heimgesucht und in Großstädten meist in einem Zimmer genächtigt. Ebenso gönnten wir uns ein Zimmer, wenn einer krank war oder uns der Regen schon tagelang verfolgte und wir nichts mehr trockenes zum Anziehen hatten.
Natürlich ist eine Radreise auch ohne Zelt möglich wie zB in Südostasien. Dort gibt es auch in kleinen Dörfern bzw. an den Strassen Hotels. Sobald man sich jedoch in den Bergen befindet wie zB in Tadschikistan oder in Osttibet werden die Unterkunftsmöglichkeiten sehr sehr rar.
Welcher Zeltplatz gut ist, dazu gibt es unterschiedliche Ansichten. Wir haben versucht möglichst ungesehen, im Grünen und ausserhalb von besiedelten Gebieten zu campieren. Je einsamer desto besser. Wir haben uns so am sichersten gefühlt. Andere Radfahrer schlagen jedoch bevorzugt ihr Zelt in der Nähe oder in Polizeistationen, Restaurants, Wats, Moscheen, Monasteries oder Tankstellen auf.

Die schönsten Zeltplätze:
unter Bananenpalmen, direkt am Meer, in georgischen Margeritenwiesen, auf der einsamen Hochebene in Tadschikistan, bei Mondfinsternis in Osttibet … und viele viele mehr 🙂

Die skurrilsten Übernachtungen: vor der Schuhfabrik, im Picknickhäuschen direkt an der Schnellstrasse ohne Zelt, in einer halbleeren Wohnung, mit nächtlicher serbischer Schuttabladung neben dem Zelt. Faustgrosse Steingeschosse im Halbmondschein aus Kinderhänden. Nächtliche Gartenbewässerung die in einer Zeltflutung endete.

Was hat sich in euch verändert durch die Reise?
– Einige innere Grenzen haben sich verschoben.
– Nichts ist unmöglich.
– Vertrauen in jeder Kultur zurecht zu kommen und überall hinradeln zu können. Auch alleine. Nur Kriegsgebiete lassen wir mal aus.
– Nicht stören lassen von Beobachtern.
– Die Toleranz für grindige Zustände ist grösser bzw ehemals grindiges ist normal: Hygiene bei der Essenszubereitung, fliegenreiche heftigst stinkende gemeinschaftliche Wüstenplumpsklo-Löcher oder auch mal bei Wassermangel den Kochtopf mit Urin abwaschen.
– Wir wissen jetzt, dass wir auch mit wenig Essen und Schlaf leistungsfähig sind und mit Hunger schlafen können.

Wie ist es euch miteinander gegangen?
Super schön bis schrei und Krach. Die ganze Reise gabs was zum Lachen und genug Fantasie zum Blödeln. Fad wird uns nicht. Nur manchmal wird es schon sehr eng jeden Tag 24 Stunden zusammen zu picken. Vor allem wenn wir zu hungrig sind, kracht es dann schon mal schnell. 😉 Das Gute und das Schlechte zugleich auf so einer Reise ist, dass man sich nicht in Job, Freunde und Hobbies flüchten kann, sondern sich den Krisen stellen darf. Wir haben uns also nochmal ganz anders kennen gelernt und vertragen uns erstaunlicherweise noch immer. 😉

Was habt ihr am meisten vermisst? Auf was freut ihr euch am meisten?
Betti:
– Essensmässig habe ich immer wieder etwas vermisst, am meisten guten Käse und Brot.
– Meine elektrische Zahnbürste.
– Ich freue mich auf unsere Wohnung. Vor allem auf die Küche und auf wieder ein bisserl mehr Platz um mich ausbreiten zu können.
– Auf eine produktive Tätigkeit.

Claudi:
– Essen. Volkornbrot, Käse, Erdäpfel, echtes weisses ungesüsstes Joghurt. Selbst kochen in mehr als einem Topf.
– Sauber sein. Frisches, duftendes Gewand.
– Trinkwasser in Hülle und Fülle.
– Gespräche mit Freunden.

Was werdet ihr in Österreich vermissen?
Betti:
– Das Gefühl der Unabhängigkeit
– Alles was ich besitze, führe ich mit mir, ist immer mit dabei und passt in 4 Radtaschen
– Hühner, Schafe, Ziegen, Schweine, Hunde und Katzen, die auf den Strassen herumlaufen
– der all morgentliche Wegruf der Hähne
– in den Tag hineinleben
– jeder Tag ist eine Überraschung
– nicht zu wissen was für ein Wochentag ist
– der Natur ausgesetzt zu sein, sie 24 Stunden zu erleben

Claudi:
– Sterne und Grillenzirpen,
– Zeltnächte und unsere bepackten Eserln.
– Gemütlich herumsitzende Menschen.
– Nach dem Klogang mit Wasser ausspülen. An Klopapier will ich mich gar nicht mehr gewöhnen.

Was würdet ihr anders machen, wenn ihr jetzt losfahren würdet?
– Ohne Zeitbeschränkung losfahren, also die Wohnung aufgeben und keine Versprechungen machen, wann wir evtl. zurückkommen werden.
– Mit neuen Felgen losfahren und die alten zu Hause lassen.
– In Aserbaidschan registrieren 😉
– Einiges mehr an Musik und einen kleinen Labtop od. ein Tablet mitnehmen, damit das Blog schreiben und das Fotos hochladen einfacher geht.
– Weniger Zeit in Uzbekistan einplanen
– ein früheres Gültigkeitsdatum des Visums für Tadschikistan.
– Die saftig grünen europäischen Wiesen mehr geniessen.
– Zwischendurch mal eine Reisepause einlegen. Irgendwo länger (mind. 1Monat) bleiben und wwoofen oder arbeiten.

Wie geht es jetzt weiter?
Betti: Einen Job suchen bzw. mich finden lassen. Jeden Tag aufs neue beginnen und glücklich beenden. Mehr steht zunächst nicht am Plan.

Claudi: Würfeln und schauen welche Zahl fällt. 😉 Das Leben von Wien aus erforschen. Improvisieren. Tanzend. Spielend.

Was sind eure weiteren Reiseträume?
Betti: Mit dem Rad durch Afrika, Südamerika, Russland inkl. Mongolei, Osteuropa, Skandinavien und den Iran. Mit dem Rucksack ein paar Monate nach Indien und wandern in Nepal.

Claudi: durch Afrika touren, per Pferd durch Patagonien, mit dem Rad von Wien aus eine Runde gegen den Uhrzeigersinn durch Europa – Polen, Skandinavien, Frankreich. Als kleine Straßenkünstlergruppe mit der Welt experimentieren. Nicht ganz eine Reise und trotzdem ein Traum: einen Sommer auf ner Amlhütte Kühe oder Ziegen hüten.

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5 Antworten zu fröhlich fragen Fragen

  1. Belinda schreibt:

    Na bitte, dann weiß man ja jetzt alles ;-). Eure Blogs werde ich vermissen. Bei dieser Reisevielfalt hatte man manchmal selbst das Gefühl dort gewesen zu sein. Vor allem bei den genauen Beschreibungen. Danke dafür! Freue mich, dass ihr hoffentlich heil und gesund wieder in Wien angekommen seid :-). Liebe Grüße Belinda

  2. Anonymous schreibt:

    Gratuliere! Ihr seid wunderbar! Würde ich jünger sein, würde ich sofort so eine Reise mit dem Rad machen. Ich fahre fast täglich auf die Berge hinauf, suche die stille, die Einsamkeit.
    Natur ist ein Geschenk und wir zerstören sie systematisch! Leider!
    Liebe Grüße
    Gerhard Pfitzi

  3. Sita schreibt:

    welcome back…….

  4. Sil schreibt:

    hihi…ihr wollt scheinbar nicht immer die selben Fragen beantworten 😉 Danke fürs beantworten im Vorhinein! 🙂

  5. Liebe Claudi, lieb Betti
    Nun geht eure Reise zu Ende und Wien erwartet euch. Wir wünschen eine gute Heimreise und einen guten Start in den neuen Alltag. Wünschen euch das Beste vom Besten. Lasst eure Träume ab und zu Wirklichkeit werden. Wir verlassen Vietnam, das 36ste Land unserer Reise an unserem 36sten Hochzeit und freuen uns sehr auf das 37ste Land. Ein weiteres, ungeplantes Reiseziel! Wohin es geht? Lasst euch überraschen, so wie wir uns! Mehr in Kürze auf unserer Homepage. Gute Heimreise. Herzlichst Bea und Pit
    http://www.bepitha.ch.
    Wir sind auf dem Weg um die Welt zu erfahren.

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