Auf zu neuen Ufern

Der Zug tuckert langsam durch die thailändische Landschaft. Alle Fenster sind nach unten geschoben und die Ventilatoren auf höchster Stufe aufgedreht. Mehr aus Prinzip als Notwendigkeit. Es ist 6 Uhr morgens, es ist frisch und die Thais sind in warmen Jacken eingehüllt.

Die Thais sind begeisterte Zugfahrer. Viele von ihnen hängen sich so weit wie möglich aus dem Fenster und beobachten aufmerksam die vorbeiziehende Landschaft. Wolken aus Staub und Sand drängen in den Zug. Die Menschen im Zug atmen nur noch durch das vor dem Mund vorgehaltene Tuch, Leiberl oder ihrem Mundschutz. Das es auch im Zug staubt und nicht nur am Rad, dass ist neu für mich. Die aufsteigende Asche der abgebrannten Felder findet ebenso ihren weg in den Zug und landet fast unbemerkt am Leiberl. Ein schneller wisch und ein paar künstlerisch angeordnete schwarze Punkte bleiben zurück.

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Die Menschen stönen und entstauben sich und ihr Gepäck in regelmässigen Abständen. Die Fenster bleiben geöffnet. Prinzip ist Prinzip.

Spät am Abend treffe ich in Siem Reap ein. Siem Reap bekannt und berühmt durch das Weltkulturerbe Angkor. Angkor ist eine Region in der zahlreiche hinduistische Tempel liegen. Der bekannteste und grösste unter ihnen ist Angkor Wat. Mit einem ausgeborgten klapprigen Rad strample ich von Tempel zu Tempel. So bewundernswert die geschichtsträchtigen Tempel mit ihren vielzähligen in Sandstein gemeiselten Figuren und Sympole auch sind, nach dem 5.Tempel sieht für mich einer wie der andere aus. Vielleicht trägt auch meine Erkältung dazu bei, die mir signalisiert, dass ich eher ins Bett gehöre als nach Angkor. Bayon und Ta Phrom zählen für mich zu den schönsten Tempel von Angkor.

Angkor Wat:

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Bayon der Tempel mit den vielen Gesichtern:

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Ta Phrom – Baumwurzeln umschlingen den Tempel. Die Natur erkämpft sich ihren Platz zurück.

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Weitere Impressionen aus Angkor:

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Neben dem Weltkulturerbe bietet die Stadt eine Vielzahl an Märkten sowie einen traditionellen Handwerksbetrieb.

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Siem Reap ist eine Touristenhochburg mit nur wenig kambodschanischem Charm. Es wird Zeit weiterzuziehen um Kambodscha kennenzulernen.

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Eine Antwort zu Auf zu neuen Ufern

  1. Sil schreibt:

    Wow! Wahnsinn! Danke für’s Teilen!
    und prinzip ist prinzip 😉 hihi. wäre interessant, wie sie reagieren, wenn du beginnst, fenster zu schließen 😀

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