die Stadt des Sturmes – Baku

die karge wüste will kein ende nehmen. zusätzlich zur sonne macht uns gegenwind zu schaffen. schwitz und schnauf. plötzlich säumen reihenhäuser die strassenränder.

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wir kommen baku, der hauptstadt azerbajians, näher. immer kräftiger wird der wind und löst die stechenden sonnenstrahlen ab. dafür beissen uns jetzt staub- und sandkörner. abwechslung muss sein.

mit dem vielversprechenden grossen see aus unserer landkarte wirds leider nichts. der see ist nicht zum schwimmen und erholen für müde radler gedacht. das wasser wird hier für die trockenen monate des jahres gespeichert. also gehts gleich direkt in die stadt. in der stürmischen mittagshitze schlängeln wir uns durch abgaswolken und warten an countdown ampeln – neben der normalen ampel sind hier riesige sekundenanzeigen befestigt, die hinunterzählen – in rot oder grün. 39 sekunden dauert die rotphase – da geht sich noch ein gemütlicher schluck wasser aus!

achtung!! ein paar lebensmüde sprinten über die strasse!!

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sehr aussagekräftig, wie man hier die strasse zu kreuzen hat..

baku.. die stadt die im sand verläuft..

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krasse sandklippen – hinterm häusermeer ragt eine sandklippe empor – und gleich an der kante oben gehts weiter mit häusern. dass die nicht runterrutschen…

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der donauturm!!! 🙂 ein bisschen heimweh blinzelt durch..

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das strassenfutter fehlt hier. kein gefülltes weissbrot mehr an jeder ecke. wir wurden dennoch fündig! langoschteigtaschen mit erdäpfel oder reis-gemüsefüllung. dazu gibt’s joghurtdressing mit dille im kaffeehäferl. ja, die drinken das zum essen dazu. schmeckt auch wirklich!

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noch und wieder auf der suche nach einem schlafplatz streunen wir wie zwei heimatlose durch die strassen. unser ganzes hab und gut immer dabei. so ziehen wir von einer schattigen parkbank zur nächsten. um das wlan nutzen zu können, trinken wir in einem fastfoodladen gemeinsam 3 stunden an einer kleinen cola.. und radeln dann wieder von einem amt zum anderen.

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was machen radler, wenn sie nicht im sattel sitzen und sich nicht mit visas und dergleichen herumschlagen müssen?
oh ja, sie hängen den ganzen lieben tag im bett ab 🙂 flinke finger huschen über die kleinen handytastaturen, aber das ist auch schon alles was sich an den radlern bewegt 😉 zum glück sind die tastaturen so klein, sonst müssten die finger weitere wege zurücklegen..

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Eine Antwort zu die Stadt des Sturmes – Baku

  1. Ricardo Corleone schreibt:

    eher oarsch des baku?

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