İstanbul

Istanbul ist einfach riesig. Unfassbare 14 millionen menschen leben hier und wir mitdrinnen. Der verkehr ist gewaltig…der erste der die nase vorn hat faehrt…wir schlaengeln uns durch die autokolonen ungeachtet jeder verkehrsregel…wer zu viel ruecksicht nimmt bleibt ueber…fussgeher, autos, mopeds, verkaeufer und radfahrer…es wurdelt auf istanbuls strassen. 

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Die deniz otobüsü (meeres autobus) bringen uns sicher auf die asiatische seite…wir konnten uns damit einige muesahme kilometer im stadtgewirr ersparen.

Wir wohnen fuer 3 naechte bei orkun in maltepe im asiatischen teil in der naehe von kadiköy…dort wo die aufstaende vor ca. einem jahr waren. wir lassen es uns gut gehen und erholen uns. da wir immer das essen muessen was wir finden, sind wir gluecklich ueber die kueche die wir benutzen duerfen. danach sind wir fuer weitere 3 naechte in die old town uebersiedelt.

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in istanbul habe ich eine neue nabe fuer mein vorderrad gefunden, und um 7euro inkl speichen, einspeichen lassen. eine kleine weltreise der weg dorthin…aber es hat sich gelohnt. die rueckfahrt mit den dolmus (sammeltaxi) war abenteuerlich und langwierig.

Fuer die radfahrer unter euch…in kadiköy, am beginn der bagdat strasse, sind ein paar relativ gut ausgestattete radlaeden. hier erhaelt man shimano komponenten zu guenstigen preisen.

Wir futtern unmengen an baklava und sonstige leckerein, die istanbul zu bieten hat. wir bleiben vom jojo effekt nicht verschohnt. die besten baklava haben wir in maltepe zu uns genommen…es lohnt sich also die ueblichen touristenpfade zu verlassen.

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wir haben uns eine handy-wertkarte zugelegt, die man nur mit einem ausweis bekommt…zum schutze von terrorismus wird die karte mit namen registriert. unter anderem kommen handys, die nicht in der tuerkei regristriert bzw hier gekauft worden sind und laenger als 1 monat in der tuerkei benutzt werden, auf eine blacklist und werden gesperrt.

toll wars eine contact jam hier zu erleben. wir sind ueberaschenderweise davor noch in einen anfaenger workshop gestolpert. es war komplett anders. weg mit den vorurteilen. nicht so schuechtern wie teilweise bei uns und die beruehrungsaengste (wenn ueberhaupt da) ganz schnell abgebaut. da waren wir positiv ueberrascht, haetten es uns durch die kopftuecher, die kultur und die religion schwieriger vorgestellt die distanz zu ueberwinden.

Moscheebesichtigung..

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Morgen schwingen wir uns wieder in den sattel 🙂

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5 Antworten zu İstanbul

  1. Jodl Hans Georg schreibt:

    Hallo Weltreisende!
    Lese eure Einträge mit großer Anteilnahme. Sehr locker und kurzweilig geschrieben, nicht zu lang und nicht zu kurz, optimal. Unglaublich, dass ihr schon in Istanbul seid, erinnert mich an meine erste Türkeireise 1966, da war der Verkehr auch schon dicht, aber Istanbul hatte erst 2 Millionen EW. Viel Kraft und Ausdauer wünsche ich euch für die kommende spannende aber zähe Küstenetappe am Nordrand des Pontischen Gebirges. Wenn möglich, unbedingt Amasya (südlich von Samsun) mit seinen Felsengräbern besuchen (Tagesbusfahrt).
    Best wishes, hang loose and keep on rolling
    HG Jodl

    • betty schreibt:

      Sg Hr. Professor…Danke für den Tıp 🙂 …wır sınd noch eın paar radtage von amasya entfernt, falls wır nach amasya fahren werden wır dıe felsengraeber besuchen. zur zeıt macht uns das kalte und verregnete wetter zu schaffen. wır sınd von der steılen kuestenstrasse wıeder ın das landesınnere abgebogen…hıer gıbt es zwar auch vıele anstıege aber dıe sınd nıcht ganz so steıl.

      ıch wünsche alles gute und eıne erfolgreıche u-Bahntagung….Bettına Bogner

  2. Wolfgang schreibt:

    Viel Glück und tolle Erlebnisse ohne Probleme weiterhin wuensche ich Euch.
    Mit grosser Freude lese ich Eure Berichte.
    Wolfgang = Partner von Petra/Mama

  3. Wilhelm Schultz schreibt:

    Hallo ihr zwei!

    Vielen vielen Dank für eure äußerst tollen Reiseberichte. Sehr authentisch und lebendig, zum miterleben und mitfühlen!, Ein wahres Lesevergnügen und unglaublich, wie ihr vorankommt! Schon Istanbul! Von Wien nach Istanbul geradelt. Wie allein das schon klingt…… Schon in Asien, unseren Kontinent verlassen……

    Wir waren zu Ostern eine Woche in Paris, mit den Kindern. Eiffelturm, Sacre Ceur, Centre Pompidou, Seine, Montmatre, das Standardprogramm sozusagen. Aber den Kindern hat’s gefallen, waren beeindruckt. Besonders der Turm hatte es ihnen angetan. Wir hatten Glück mit dem Wetter: eine Woche Sonnenschein, wenn auch zwischendurch etwas frisch….

    Jetzt wieder Alltag. Kindergarten, Schule, Zahnschmerzen, Aber zwischendurch genieße ich immer wieder meine Wohnung, die Terrasse, die Glyzinie blüht und duftet wunderbar, wir haben ein Super Leben. Zwischendurch fliegt einem zwar mitunter ein Haus um die Ohren, aber shit happens …..

    Sommerpläne noch etwas vage, aber gut Ding braucht eben Weile! Mir schwebt Dalmatien vor. Mal sehen, was es wird.

    Also weiter so!!!

    Freu mich schon auf eure weiteren Berichte. Jetzt wird’s ja dann immer spannender, immer unvorhergesehener, immer aufregender. Ich bewundere und beneide euch, aber ich kenne auch dieses Gefühl des unterwegs seins, des Abenteuers, der Herausforderung! Ich hab es auch geliebt und tu es noch! Also alles alles Liebe!,,

    Willi

    Von meinem iPad gesendet

    • cloudy schreibt:

      danke danke danke fuer deine rueckmeldung! 🙂 🙂 und dass du mich am laufenden haeltst – sonst krieg ich hier ja gar nichts mit!
      claudia

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