kleiner Ausflug

Die Strasse nach Kjustendil ist landschaftlich sehr beeindruckend und einsam. Die Stadt Kjustendil schaut hingegen nicht sehr einladend aus. Weiter ging es nach Nevestino von dort aus fuhren wir die einsame und landschaftlich sehenswerte Strasse 160 nach Bobosevo.

Ein Dorf am Wege nach Kjustendil:

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Bulgarien ist wilder als Serbien. Und sauberer, wir sehen weniger Muell herumliegen. Die Haeuser schauen aermer aus. Manchmal halten die Weinreben das Haus zusammen. Mmh, das muss toll sein im Herbst – bei jedem Fenster griffbereit frische saftige Trauben!

Ein Mann fuehrt seine Kuh spazieren. Ein Ziegenhirte mit seinen zwei Ziegen. Kirschbaumalleen in Bluete. zerfallende Gespensterhaeuser – wohnt da noch wer? dolby surround Vogelorchester, zwischendurch berauschende Solostimmen.

Die Strasse von Bobosevo nach Blagoevgrad ist etwas fuer lebensmuede. Mangels Alternativen haben wir diesen Weg auf uns genommen und waren froh als wir in Blagoevgrad auf die 108 die uns nach Mazedonien fuehrt abgebogen sind.

Die Strasse ist verkehrsarm, guter Asphalt und zeigte uns die wunderschoene Bergwelt Bulgariens von oben.

Auch Bulgarien will nicht so schnell verlassen werden. Wir werden geprueft, ob wir auch wirklich schon wieder aus dem Land wollen. Bulgarien stellt uns einen kraeftigen Anstieg in den Weg. Fuer diese atemberaubende Aussicht mussten wir 20km bergauf radln. Die letzten 10km waren die laengsten meines Lebens.

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Oben angekommen wurden wir von den freundlichen Grenzbeamten empfangen und nach Mazedonien gelassen.

Nach den Hoehenmetern, besser Kilometern, der letzten Tage und dem Regen zieht es uns schnell nach Griechenland – zum Urlaub. Ein, zwei Tage Pause. Oh, was fuer ein Traum! Keine Wassersorgen, keine Zeltplatzsuche und das ewige Verstecken, einfach mal rumliegen und Zeit haben zum bloggen. Und da hocken wir jetzt. Hauen in die klemmenden Tasten. Spielesuechtige Kinder schreien quer durch den Raum. Zum Glueck auf Griechisch, so werden wir zumindest von den Inhalten verschont 😉 Draussen brennt die Sonne herunter. Auch gut, mal ein bisschen Pause fuer unsere Haut. Wobei der Wind noch ziemlich kalt ist. Beim Radeln brennt die Sonne auf unsere Ruecken waehrend der Wind die Finger frieren laesst. Da stellt sich dann immer die verwirrende Frage: Handschuhe vorn, Ruecken im Bikini?

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